Möglichkeit 1: Open Educational Resources

Buchcover "Freie Unterrichtsmaterialien"

Die Studie von Richter/Pant (2016) zeigt, dass Kooperation im Lehrerberuf vor allem im Austausch von Unterrichtsmaterial besteht.
Natürlich war ein derartiger kollegiale Austausch schon vor der Digitalisierung möglich und auch üblich, die Digitalisierung aber vereinfacht diesen Austausch – auch über das eigene Kollegium hinaus –  immens.

 

Da man die Inhalte, die man beim Googlen im Netz findet, aus Qualitäts-, Urheberrechts- und Lizenzgründen nicht immer einfach so verwenden darf oder will, wird in den letzten Jahren verstärkt für qualitätsvolle OER geworben – für Open Educational Resources, also freie Lern- und Lehrmaterialien, die – mit einer entsprechend offenen Lizenz (auch hier gibt es Unterschiede, siehe Creative Commons oder GNU General Public License) versehen – jedem zur Verwendung, Weiterverarbeitung, Verbreitung und Veröffentlichung zur Verfügung stehen.

Der Medienpädagoge Jöran Muuß-Merholz veröffentlichte schließlich 2018 das Buch „Freie Unterrichtsmaterialien finden, rechtssicher einsetzen, selbst machen und teilen„, in dem er erklärt, was OER ist, was man darüber wissen muss, wie man OER findet und was man beim Einsatz beachten muss.

Konsequenterweise ist das Buch nicht nur ein Buch über OER, sondern auch ein Buch als OER.