Leistungsdaten eines Computers

 
Prozessor, Arbeitsspeicher und Festplatte
 
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Ein Koch

 

Prozessor
In einer Küche fällt jede Menge Arbeit an. Damit die Kunden rechtzeitig ihr Essen erhalten, muss der Koch schnell arbeiten. Er sollte die Kartoffeln möglichst schnell schneiden, den Reis effizient portionieren, usw.
Beim Computer übernimmt diese Arbeit der Prozessor. Ein schneller Prozessor sorgt dafür, dass Berechnungen schnell abgeschlossen werden. Das ist wichtig, damit unser Film oder Spiel flüssig läuft und wir beim Bearbeiten unseres Urlaubsvideos nicht ewig warten müssen. Je höher der angegebene Gigahertz-Wert (GHz), desto mehr Zyklen durchläuft der Prozessor pro Sekunde (3,2 GHz bedeutet, dass der Prozessor 3,2 Milliarden Schaltzyklen pro Sekunde durchläuft).
Ein Prozessor hat mehrere Kerne, die parallel arbeiten können. Gibt es an einem Abend nur eine Möhre zu schneiden, bringen natürlich auch viele Köche nichts. Genauso sind viele Prozessorkerne erst dann sinnvoll, wenn diese auch parallel genutzt werden können. Wir sprechen typischerweise von Dual-Core (2 Prozessorkerne), Quad-Core (4 Prozessorkerne) oder Octa-Core (8 Prozessorkerne).

 

 

Eine Arbeitsfläche in einer Küche


Arbeitsspeicher
In einer Küche gibt es außerdem jede Menge Arbeitsflächen. Diese sind wichtig, damit auch mal ein paar Teller halbfertig rumstehen können, ehe die Teller ausgeliefert werden können. In unserem Computer übernimmt der Arbeitsspeicher diese Rolle. Reichen die Arbeitsflächen nicht, muss ein Teil in Schränke ausgelagert werden. Reicht der Arbeitsspeicher nicht, werden Teile der Daten auf die Festplatte ausgelagert bzw. dorthin zurückgeschrieben.

 

Ein Kühlschrank


Festplatte
Große Lagerschränke helfen die vielen Vorräte, die man in einer Küche hat, zu verstauen. Für den Computer ist eine große Festplatte dann relevant, wenn wir beispielsweise große Video- oder Bildarchive haben. Hier spielt Geschwindigkeit dafür eine untergeordnete Rolle. Es gibt allerdings Unterschiede in der Geschwindigkeit der Speicher: Wir merken es sofort, wenn wir eine SSD (SSDs (Solid State Drives) sind Speichermedien ohne bewegliche Bauteile) statt einer traditionellen HDD (HDDs (Hard Disk Drives) speichern Daten auf rotierenden Magnetscheiben) verbaut haben, denn der Start des Rechners oder das Laden von Programmen geht dann deutlich schneller.

Größe von Festplatten

Die Speichergröße einer Festplatte (gleich ob HDD oder SSD) ist typischerweise in Gigabyte oder Terabyte angegeben (das kennen Sie schon aus MODUL 01).
Um einen Eindruck davon zu bekommen, wie viel Platz ein Terabyte Speicher bietet, versuchen Sie sich an folgender Rechenaufgabe.

Wir können circa 330.000 Photos speichern (bei 3MB pro Photo).

Ein TeraByte entspricht 1000 GigaByte, jedes GigaByte wiederum 1000 MB. Das heißt insgesamt haben wir 1.000.000 MB zur Speicherung unserer Photos. Im Realbetrieb gehen uns ein paar GigaByte „verloren“, denn unser Computer rechnen meist mit dem Faktor 1024(= 2 hoch 10) GigaByte pro TeraByte usw.) statt 1000 GigaByte pro TeraByte, 1000 MegaByte pro GigaByte, ….

Diese Seite folgt Ideen von Michael Hielscher und Beat Döbeli Honegger. Mehr findet sich in ihrer Präsentation zu Informatiksystemen.